Erst hängen, dann kuscheln
Am Montag war ein lieber Freund zu Besuch, aus dem Schwabenland. Wir kennen uns seit Kindertagen. Er hat mir erzählt, dass er ein neues Wort kennt. Hurra! Das ist toll. Ich kenne es jetzt auch. Und erzähle es gleich weiter: Erstbehängung. Ein Begriff der gerne in der Kunst verwendet wird. Das ist so ein Insider, dass ich ihn nicht mal googlen konnte! Wenn also ein Museum eröffnet wird, dann finden die Kunstwerke davor zum allerersten Mal IHREN Platz. Ich finde das schön.
Das Einzige was bei mir hängt ist der Haussegen. Und zwar schief. Und nicht zum ersten Mal. Die Eltern überlegen sich den Christbaum zu stornieren! Ich versuchs jetzt mal mit Kuschelklima. Angie Merkel macht das grad mit der SPD. Sie macht vorsichtige Kompromissvorschläge. Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmensgewinn wäre durchaus eine Überlegung wert. Ich denke: das kann ich auch. Der Gewinn des Unternehmens Familie ist das Glück aller. Wenn ich mich daran beteilige sind wir noch glücklicher.
Ich kaufe den verdammten Weihnachtsbaum einfach selber. Und schaff ihn ins heimische Wohnzimmer. Und dann ruf ich in der Kunsthalle Weishaupt an und frag nochmal nach der Erstbehängung. Denn so ein Weihnachtsschmuck muss sorgfältig ausgewählt werden. Und jedes Stück braucht seinen passenden Platz. Schließlich sind solche Momente unvergesslich.
Euch allen wünsche ich eine schöne Woche. Und einen besonders schönen 1. Advent. Und vergesst mir um himmelswillen das Kuscheln und den Weihnachtsbaum nicht.
Adieu.