Schlafanzug oder Pretty in Pink?
Letzter Eintrag vor Berlin. Ich bin vorbereitet. Fully equiped. Mit meinem personal Travel Assistent und Pretty in Pink, von Kodak. Das Hotel ist auch gebucht. Sogar die Rückfahrt ist organisiert. Ich plane einen Zwischenstop. In Jena. Bei einer Freundin. Sie hat mir ein Bild geschickt. Von ihrem soon-to-be zu Hause. Vor dem fast fertigen Haus steht ein Pferd. Im Hintergrund sind Bäume und Schnee zu sehen. Paradiesisch. Nenne ich das. Ich überlege, welche Kleidung für Berlin angemessen ist. Und schaue auf das Pferd. Es trägt einen Schlafanzug. Na ja. Sowas ähnliches. Damit es halt nicht friert. Draußen. Macht ja auch Sinn.
Ich reiße die Augen auf. WIE wird das Wetter? Ich habe keinen Schlafanzug. Und besonders keine, der gut aussieht. Fashionable. Wearable. Vorzeigbar. Im Süden ist es nicht so kalt. Meistens jedenfalls. Aber Berlin! Da ist es doch im Winter immer so garstig. In meiner Ausrüstung ist kein Heizstrahler geplant. Und nebenbei bemerkt: Ich habe noch nicht mal gewaschen. Verdammt und zugenäht. Was nutzt eine pinke Videokamera und ein Reisebegleiter, der mir Geschichten vorliest, wenn ich kurz vor dem Erfrierungstod stehe? Und dann fällt mir so ein schlauer Spruch ein: Fokusiere dich nicht auf das was Du NICHT willst/hast, sondern auf das was Du willst/hast. Ich fokusiere. Und fokusiere. Und…kann das Geplapper in meinem Kopf nicht abstellen…..
Ich denke wieder an das Pferd. Ihm ist´s egal, was er trägt. Hauptsache warm. Und so mach ich´s auch. Weil dieses Mode-Event am Sonntag wieder vorbei ist. Eine Erkältung aber vermutlich länger dauert. Und für sowas bin ich einfach zu alt. Und das Wichtigste ist doch, dass ich farblich zur Videokamera passe.
Servus.
Tags:Berlin, Fashionable, Jena, Kodak, Pferd, Videokamera
